Förderung und Finanzierung

Open-Access-Publikationen von Angehörigen und Mitgliedern der TU Darmstadt können finanziell durch Übernahme der Publikationskosten und Verlagsrabatte unterstützt werden.

Publikationsfonds der TU Darmstadt

Logo oafonds

Die TU Darmstadt fördert Veröffentlichungen in Open-Access-Zeitschriften sowie Monografien und Sammelbände mit einem Publikationsfonds (oa fonds), der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) kofinanziert wird.

Aus diesem Fonds können Artikelbearbeitungsgebühren (Article Processing Charge = APC) finanziert werden, wenn gewisse Bedingungen erfüllt sind. Alle geförderten Artikel, Monografien oder Sammelbände werden auf TUprints, dem Open-Access-Repositorium der TU Darmstadt, veröffentlicht.

Liste der geförderten Artikel (wird in neuem Tab geöffnet)

Nicht gefördert werden

  • Artikel aus Drittmittelprojekten, in denen Mittel für Publikationen zur Verfügung stehen.
  • Artikel in hybriden (subskriptionspflichtigen) Zeitschriften und Mirror Journals (fast namensgleiche OA-Ableger bereits bestehender Subskriptions-Zeitschriften), auch wenn diese im DOAJ gelistet sind.

Falls nicht alle Punkte auf Ihren Artikel zutreffen, Sie uns, damit wir andere Fördermöglichkeiten für Sie prüfen können.

Die Förderzusage gilt für 6 Monate. Ist die Publikation in diesem Zeitraum nicht erfolgt, muss ein neuer Antrag gestellt werden.

  • Förderfähig sind wissenschaftliche Erstpublikationen wie
    • OA-Monografie
    • OA-Sammelband, z. B. Konferenzband, Festschrift
    • einzelner Beitrag in OA-Sammelband
  • Mindestens ein:e Autor:in oder Herausgeber:in ist zum Zeitpunkt der Förderung Mitglied oder Angehörige:r der TU Darmstadt.
  • Die in der Publikationsrichtlinie (wird in neuem Tab geöffnet) festgelegte Affiliationsbezeichnung (wird in neuem Tab geöffnet)der TU Darmstadt wird in der Veröffentlichung verwendet.
  • Finanziert wird nur die Open-Access-Komponente der Publikation. Die Rechnungsstellung muss transparent sein, d. h. die Kosten für Open Access sind detailliert ausgewiesen.
    Nicht förderfähig: Layout- oder Satzkosten, Zuschläge für Farbe, Umfang etc
  • Die Rechte an Abbildungen und anderen Fremdmaterialien, die Dritten zustehen, sind geklärt.
  • Die Veröffentlichung erfolgt unter einer Open Acess konformen Lizenz (wird in neuem Tab geöffnet): CC BY oder CC BY-SA. Die TU Darmstadt empfiehlt in ihrer Open-Access-Policy (wird in neuem Tab geöffnet) die Lizenz CC BY.
  • Die OA-Publikation erscheint vor oder parallel zu einer evtl. geplanten Printversion. Die Printversion verweist im Impressum auf die OA-Publikation.
  • Die Publikation erhält einen DOI oder URN.
  • Die Metadaten umfassen mindestens folgende Angaben:
    • Titel, ggf. Zusatztitel
    • Autor:innen, Herausgeber:innen
    • ORCiD
    • Publikationsdatum
    • Verlag
    • ggf. Reihentitel und Bandnummer
    • Persistent Identifier (DOI oder URN)
    • ggf. ISBN (wenn zusätzlich gedruckt angeboten)
    • Creative-Commons-Lizenz
    • Abstract
    • Schlagwörter (freie Vergabe oder einer Klassifikation entnommen)
  • Die OA-Publikation enthält im Impressum die Angabe der CC-Lizenz und einen Förderhinweis:
    „Diese Publikation wurde ermöglicht durch den Open-Access-Monografien-Fonds der ULB Darmstadt.“
  • Dem Verlag wird ein einfaches Nutzungsrecht eingeräumt.
  • Der Verlag
    • meldet seine Titel ans Directory of Open Access Books (DOAB) oder ist Mitglied der Open Access Scholarly Publishers Association (OASPA).
    • verpflichtet sich, die Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt (ULB) zu informieren, sobald das Werk veröffentlicht und frei zugänglich ist, und die Orginaldatei sowohl als PDF als auch in XML (Bibs) oder im Ursprungsformat (Word oder LaTeX) bereitzustellen.
    • stellt die Publikation dauerhaft, kostenfrei, weltweit zugänglich und ohne rechtliche und technische Barrieren zur Verfügung,

Nicht gefördert werden:

  • Abschlussarbeiten (außer herausragende Dissertationen, die von mindestens zwei Professor*innen empfohlen wurden)
  • Monografien, die im Rahmen von Drittmittelprojekten entstanden sind und für deren Finanzierung Publikationsmittel zur Verfügung stehen.

Förderung bei der Herausgabe einer OA-Zeitschrift

Mit TUjournals (Zeitschriftenhosting) unterstützt die ULB die Herausgabe von Open-Access-Zeitschriften.

Förderkriterien

  • Mindestens eine Herausgeberin oder ein Herausgeber ist Mitglied oder Angehörige:r der TU Darmstadt.
  • Bewerbung mit einem Konzept.
  • Vorgegebene URL: [Titel der Zeitschrift].tujournals.ulb.tu-darmstadt.de
  • Auf Wunsch können die Herausgeber:innen eine eigene Domain anmelden. Sie erhalten die notwendigen Angaben von der ULB, damit die Zeitschrift unter der eigenen Domain erreichbar ist.
  • Die Vorgaben der Publikationsrichtlinie (wird in neuem Tab geöffnet) der TU Darmstadt sind einzuhalten.
  • Formatvorlagen sind mit der ULB abzusprechen.
  • Veröffentlichung mit einer Open Acess konformen Lizenz. Die TU Darmstadt empfiehlt in ihrer Open-Access-Policy (wird in neuem Tab geöffnet)die Lizenz (wird in neuem Tab geöffnet) CC BY.
  • Die OA-Publikation enthält auf der Webpräsenz im Impressum einen Förderhinweis: „Funded by ULB Darmstadt“ bzw. „Gefördert von der ULB Darmstadt“

American Chemical Society (ACS)

Im Rahmen der „all ACS Publications subscribing institutions“ erhalten Autor:innen der TU Darmstadt einen Rabatt von 250 USD auf Publikationen in hybriden Zeitschriften.

AIP Publishing

Die TU Darmstadt beteiligt sich am Read & Publish Agreement mit AIP Publishing. Autor:innen können bis 31.12.2023 kostenfrei Open-Access-Artikel in den Subskriptionszeitschriften (wird in neuem Tab geöffnet) veröffentlichen. Ist das jährliche Artikelkontingent aufgebraucht, werden den Autor:innen rabattierte Gebühren von 2.800 USD berechnet. Die Kosten für Veröffentlichungen in den reinen Open-Access-Zeitschriften werden von der TU Darmstadt nur übernommen, wenn die Förderkriterien des Open-Access-Fonds erfüllt sind.

Copernicus Publications

Die Kosten für Open-Access-Artikel in den vorwiegend naturwissenschaftlichen Zeitschriften von Copernicus Publications werden von der TU Darmstadt übernommen, wenn die Förderkriterien des Open-Access-Fonds erfüllt sind. Die Rechnung wird direkt an die ULB geschickt und von ihr bezahlt.

Frontiers

Die Gebühren für Open-Access-Artikel in Zeitschriften der Frontiers Media SA werden für Autor:innen der TU Darmstadt bei 1.680 Euro gekappt und aus dem Open-Access-Fonds beglichen, wenn alle Förderkriterien erfüllt sind. Die Rechnung wird direkt an die ULB geschickt und von ihr bezahlt. Diese Konditionen gelten vorerst für alle Einreichungen bis einschließlich 31.12.2022.

IOP Publishing

Die TU Darmstadt beteiligt sich am deutschlandweiten Konsortialvertrag mit IOP Publishing, dem Verlag des Institute of Physics. Während der Vertragslaufzeit vom 1.1.2022 bis 31.12.2024 können Autor:innen kostenfrei Open-Access-Artikel in 56 hybriden und 15 Gold-Open-Access-Zeitschriften veröffentlichen (Zeitschriftentitelliste hybrid (wird in neuem Tab geöffnet) und gold (wird in neuem Tab geöffnet)). Zusatzkosten in Form von „page charges“ werden nicht übernommen (z.B. beim Japanese Journal of Applied Physics oder Nuclear Fusion).

Bis 31.12.2021 deckt der Vertrag nur Open-Access-Artikel in Subskriptionszeitschriften ab. Erkundigen Sie sich bei Interesse nach dem Stand des Kontingents beim Team .

Multidisciplinary Digital Publishing Institute (MDPI)

Autor:innen erhalten bei MDPI (wird in neuem Tab geöffnet) 10% Rabatt auf Artikelbearbeitungsgebühren. Die Kosten werden von der TU Darmstadt übernommen, wenn die Förderkriterien des Open-Access-Fonds erfüllt sind. Die Rechnung wird direkt an die ULB geschickt und von ihr bezahlt.

PLOS

Die Gebühren für Open-Access-Artikel in Zeitschriften von PLOS (wird in neuem Tab geöffnet) werden von der TU Darmstadt übernommen, wenn die Förderkriterien des Open-Access-Fonds erfüllt sind. Die Rechnung wird direkt an die ULB geschickt und von ihr bezahlt. Derzeit beinhaltet die Vereinbarung mit PLOS diese drei Zeitschriften: PLOS Global Public Health, PLOS ONE und PLOS Water.

Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America (PNAS)

Publikationen in den „Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America“ (wird in neuem Tab geöffnet) sind nach 6 Monaten auch ohne Subskription kostenlos zu lesen. Für eine sofortige Open-Access-Veröffentlichung unter der Lizenz CC BY-NC-ND zahlen TU-Autor:innen einen rabattierten Aufpreis von 2.000 USD, mit CC BY Lizenz 2.200 USD.

PsyJOURNALS (Hogrefe Verlag)

Ein Open-Access-Transformationsvertrag ermöglicht TU-Autor:innen die kostenfreie OA-Publikation von Artikeln in den psychologischen Zeitschriften PsyJOURNALS (wird in neuem Tab geöffnet) des Hogrefe-Verlags.

Royal Society of Chemistry

Eine Read & Publish-Vereinbarung zwischen der TU Darmstadt und der Royal Society of Chemistry (wird in neuem Tab geöffnet) (RSC) erlaubt es allen TU-Autor:innen, kostenfrei Open-Access-Artikel in den hybriden Zeitschriften zu veröffentlichen. Das gilt für Manuskripte, die ab dem 1.1.2022 akzeptiert werden. Auf die Artikelgebühren in Gold-OA-Zeitschriften gewährt RSC 15% Rabatt. Die Abrechnung erfolgt direkt mit den Autor:innen.

Sciences Advances

TU-Angehörige erhalten als „corresponding author“ 15% Rabatt auf Publikationsgebühren der Open-Access-Zeitschrift „Science Advances“ (wird in neuem Tab geöffnet) von AAAS.

SCOAP3

Die Initiative SCOAP3 (wird in neuem Tab geöffnet) macht wissenschaftliche Publikationen im Bereich Hochenergiephysik im Open Access zugänglich. Durch die Teilnahme der TU Darmstadt können deren Angehörige und Mitglieder kostenlos unter der Lizenz CC BY in SCOAP3-Fachzeitschriften (wird in neuem Tab geöffnet) publizieren (Laufzeit 2020-2022).

Springer Nature

Die TU Darmstadt beteiligt sich am deutschlandweiten DEAL-Vertrag (wird in neuem Tab geöffnet) mit dem Wissenschaftsverlag Springer Nature (Laufzeit 2020-2022). Alle Mitglieder und Angehörige der TU Darmstadt haben die Möglichkeit, ihre Artikel Open Access in hybriden und reinen OA-Zeitschriften von Springer Nature zu publizieren.
Die Artikelgebühren für Hybridzeitschriften (Abonnement-Zeitschriften mit OA-Option) werden zentral von der ULB beglichen. Bei Artikeln, die in Springer Nature's Fully Open Access Journals veröffentlicht werden (Gold-OA), erhalten Autor:innen in der Regel einen Rabatt von 20% auf die Listenpreise der Springer-Open- und Biomed Central-Titel (ausgenommen Nature Communications und Scientific Reports). Die ULB prüft bei Publikationsgebühren bis 2.000 Euro, ob diese aus dem Open-Access-Fonds (wird in neuem Tab geöffnet) beglichen werden können. Ansonsten werden die Kosten den Autor:innen in Rechnung gestellt.

Geben Sie als „corresponding author" (wird in neuem Tab geöffnet) bei der Einreichung des Artikels die Affiliation gemäß der Publikationsrichtlinie (wird in neuem Tab geöffnet) an.

Wiley

Die TU Darmstadt beteiligt sich am deutschlandweiten DEAL-Vertrag (wird in neuem Tab geöffnet) mit dem Wissenschaftsverlag Wiley (Laufzeit 2019-2021). Alle Mitglieder und Angehörige der TU Darmstadt haben die Möglichkeit ihre Artikel Open Access in hybriden und reinen OA-Zeitschriften von Wiley zu publizieren.
Die Artikelgebühren für Hybridzeitschriften (Abonnement-Zeitschriften mit OA-Option) werden zentral von der ULB beglichen. Bei Artikeln, die in Wiley-Open-Access-Zeitschriften veröffentlicht werden (Gold-OA), erhalten Autor:innen in der Regel einen Rabatt von 20% auf die Listenpreise. Die ULB prüft bei Publikationsgebühren bis 2.000 Euro, ob diese aus dem Open-Access-Fonds (wird in neuem Tab geöffnet) beglichen werden können. Ansonsten werden die Kosten den Autor:innen in Rechnung gestellt.

Geben Sie als „corresponding author“ (wird in neuem Tab geöffnet) bei der Einreichung des Artikels die Affiliation gemäß der Publikationsrichtlinie (wird in neuem Tab geöffnet) an.