Open-Access-Publikationsfonds

Open-Access-Publikationsfonds

Allgemeines

Die TU Darmstadt unterstützt den freien Zugang zu wissenschaftlichen Informationen, zu Quellen des menschlichen Wissens und des kulturellen Erbes, kurz Open Access.

Beim Publizieren in Open-Access-Zeitschriften kann es im Einreichungs- und Qualitätssicherungsprozess (z.B. Peer Review) zu Kosten in Form von Open-Access-Artikelbearbeitungsgebühren kommen. Diese Kosten sind in vielen Fällen von den Autorinnen und Autoren zu tragen.

Die TU Darmstadt fördert ab dem 01.01.2017 die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen ihrer Mitglieder und Angehörigen in Open-Access-Zeitschriften mit einem Publikationsfonds. Aus diesem Fonds können Artikelbearbeitungsgebühren finanziert werden. Der Open-Access-Publikationsfonds der TU Darmstadt wird von der DFG kofinanziert.

Alle finanzierten Veröffentlichungen werden zusätzlich auch auf TUprints veröffentlicht.

OA-Fonds-Signet

Förderbedingungen

Die Kosten für Ihren Open-Access-Artikel können aus dem Fonds bezahlt werden, wenn…

  • …der „submitting / corresponding author“ Mitglied oder Angehörige/r der TU Darmstadt ist.
  • …der zu veröffentlichende Artikel in einer echten Open-Access-Zeitschrift erscheint, d.h. alle Aufsätze dieser Zeitschrift sind unmittelbar nach Erscheinen kostenfrei im Internet zugänglich. Hybride Open-Access-Modelle subskriptionspflichtiger Zeitschriften (z.B. „Open Choice“) sind nicht erstattungsfähig.
  • …die betreffende Zeitschrift einer strengen, im jeweiligen Fach anerkannten Qualitätssicherung unterliegt. Das Journal sollte im Directory of Open Access Journals verzeichnet sein.
  • …die Artikelbearbeitungsgebühr maximal 2.000 € (inkl. 19% Mwst.) betragen. Eine anteilige Finanzierung von höheren Kosten ist nicht möglich, aber wir unterstützen Sie bei Rabatt-Verhandlungen, die mit Hinweis auf die Förderbedingungen in aller Regel von den Verlagen eingeräumt werden.
  • … die Rechnung für die Artikelbearbeitungsgebühr 2017 oder später gestellt wurde oder wird.

Antragsverfahren

Es gibt zwei Wege für die Nutzung des Open-Access-Fonds.

Wir empfehlen in jedem Fall eine kurze Kontaktaufnahme mit dem Team Elektronisches Publizieren (Kontaktdaten in der rechten Spalte) zur Klärung der Förderfähigkeit Ihres Artikels und zur Unterstützung bei Rabatt-Verhandlungen.

1) Zentrale Rechnungsstellung an ULB

Zum einen besteht mit den folgenden Verlagen eine automatisierte Rechnungsstellung direkt an die ULB:

Falls Sie als corresponding author in einem Journal dieser Open-Access-Verlage veröffentlicht haben und Ihr Artikel die obigen Förderbedingungen erfüllt, wird die Rechnung direkt der ULB gestellt.

2) Rechnungstellung an den corresponding author

Falls Sie als corresponding author in einem Open-Access-Journal eines anderen Verlags veröffentlicht haben, bitten wir Sie um eine kurze formlose Mitteilung an mit den folgenden Angaben:

  • Kopie der Rechnung als PDF
  • DOI Ihres Artikels (alternativ Name der Zeitschrift und Titel Ihres Artikels)
  • Ihr Fachgebiet an der TU

Wenn Ihr Artikel die obigen Förderbedingungen erfüllt, übernimmt der Open-Access-Publikationsfonds die Rechnung. Die Rechnung sollte an eine Adresse der TU Darmstadt gerichtet sein und Netto-Beträge enthalten.

Förderhinweis

Bitte weisen Sie in jedem Fall im Artikel auf die Förderung durch den Open-Access-Publikationsfonds der TU Darmstadt hin: „We acknowledge support by the German Research Foundation and the Open Access Publishing Fund of Technische Universität Darmstadt.“

Förderung von Open-Access-Publikationen aus abgeschlossenen BMBF-geförderten Projekten (Post-Grant-Fund)

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat 2017 bekannt gegeben, dass Open-Access-Publikationsgebühren für Publikationen aus BMBF-geförderten Projekten auch nach Ablauf der Förderphase bis zu einer maximalen Höhe von 2.400 € übernommen werden können. Die genaue Konditionen finden Sie hier.

Die Förderbedingungen weichen von denen des DFG-geförderten Open-Access-Fonds an der TU Darmstadt ab. Mit den BMBF-Mitteln können auch Publikationsgebühren oberhalb von 2.000 € anteilig finanziert werden sowie Open-Access-Artikel in Subskriptionszeitschriften (Hybrid Open Access). .