SeDOA

Das DFG-geförderte Projekt „SeDOA“ hat zum Ziel, die Effizienz des Diamond-Open-Access-Publizierens in Deutschland durch bessere Koordinierung und Sichtbarkeit von vorhandenen, dezentralen Publikationsinfrastrukturen zu steigern, zentrale Informationen bereitzustellen sowie Innovationen zu fördern.

Kurzbeschreibung

SeDOA beabsichtigt, das Diamond-Open-Access-Publizieren in der wissenschaftlichen Fachkommunikation fest zu etablieren. Als Single Point of Contact mit einer effizienten Kommunikationsinfrastruktur wird es alle Stakeholder (Community of Practice) in Deutschland miteinbeziehen.

SeDOA bildet das deutsche National Capacity Centre und stärkt damit als Teil des europäischen Netzwerks European Diamond Capacity Hub (EDCH) die internationale Zusammenarbeit.

Geplant sind bedarfsorientierte Angebote unter Berücksichtigung disziplinärer Besonderheiten:

  • Bereitstellung von Informationsmaterial, Richtlinien und Ratgebern – auch zu Rechtsfragen (fallweise die Erstellung von rechtlichen Gutachten)
  • Veranstaltung von Workshops und Schulungen
  • Vermittlung von Publikationsprojekten an geeignete Diamond-OA-Anbieter im In- und Ausland (SeDOA-Drehscheibe)
  • Entwicklung optimierter XML-Workflows und Anleitung zu digitaler Barrierefreiheit
  • Umfangreiche nationale und internationale Vernetzungs- und Kommunikationsarbeiten
  • Schaffung einer besseren Sichtbarkeit und Datengrundlage durch Aufbau einer Registry für Diamond-OA-Publikationen
  • Dynamisierung von Diamond Open Access durch innovative Konzepte und Ansätze in einem SeDOA Innovation Lab (SIL)

Die ULB Darmstadt stellt den Sprecher des Konsortiums und übernimmt zusammen mit der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin und der Max Weber Stiftung Bonn die Projektleitung. Zudem beteiligt sich die ULB Darmstadt im Arbeitspaket Publikationsdienste und unterstützt mit dem Service TUjournals die SeDOA-eigenen Publikationsdienstleistungen.

Projektstatus

01.05.2025 – 30.04.2028

Kooperationen

Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin

Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin

Universitätsbibliothek der Technischen Universität Berlin

Medizinische Bibliothek, Charité – Universitätsmedizin Berlin

Universitätsbibliothek Bielefeld

Max Weber Stiftung Bonn

Universitätsbibliothek Braunschweig

Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt

Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg

Universitätsbibliothek Heidelberg

FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur

ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft

ZB MED – Informationszentrum Lebenswissenschaften Köln

Fachhochschule Potsdam

Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel

Weitere Informationen

Förderung