200 Millionen – Klimakrise und Flucht

Ausstellung vom 15.01. bis 01.03.24 – ULB Stadtmitte

17.01.2024

Die Installation „grids to vessels“ (Gitter zu Gefäßen) von Noa Torres setzt sich mit dem Thema Flucht und Bewegungs(un)freiheit auseinander. Begleitet von Fakten zur Präsenz der Klimakrise werden drei Werke gezeigt.

Bis zum Jahr 2050 werden Kalkulationen zufolge über 200 Millionen Menschen durch die Klimakrise ihr Zuhause verlieren und fliehen müssen. Gleichzeitig sind Umwelt- und Klimakatastrophen kein international anerkannter Asylgrund und auch sonst mangelt es an Unterstützung oder Entschädigung für Klimaflüchtlinge. Im Gegenteil wird das europäische Asylrecht eingeschränkt und Fluchtrouten erschwert.

Noa Torres macht in deren künstlerischen Position die Thematik der Veranstaltung körperlich und visuell erfahrbar. Dey hat sich insbesondere mit dem Konzept der Klimagerechtigkeit, historisch gewachsenen Machtstrukturen und persönlicher Verantwortung auseinander gesetzt. Bei „grids to vessels“ geht es darum die Transformation von ausgrenzenden Rastern, Gittern, Barrieren und Mustern hin zum umfassenden Konzept des Gefäßes zu beschreiben. Dabei wird das Gefäß als Ort der Sammlung, Aufbewahrung oder als Container der Fürsorge und kollektiven Solidarität betrachtet. Diese Idee zielt auf eine andere Besetzung gesellschaftlicher Werte ab und beabsichtigt eine Neugestaltung eines gemeinschaftlichen Narrativs.

Ausstellungseröffnung
Die Ausstellung wird am 15.01.2024 um 18:00 Uhr an der Technischen Universität in S1|03 Raum 223 mit dem Vortrag „Klima – Flucht – Grenzregime“ von der Humangeografin Eugenia Winter eröffnet.

Veranstalter
Asta der TU Darmstadt

Veranstaltungsort
ULB Darmstadt Stadtmitte
EG – Ausstellungsbereich
Magdalenenstraße 8
64289 Darmstadt

Öffnungszeiten
Täglich 24 Stunden (24/7)

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