Forschungsdaten archivieren und veröffentlichen

Forschungsdaten archivieren und veröffentlichen

Wahl des passenden Datenarchivs

Um das passende Archiv für die eigenen Daten zu finden gibt es mit der Plattform Registry of Research Data Repositories, kurz re3data.org, das passende Werkzeug mit einigen nützlichen Such- und Filterfunktionalitäten (u.a. nach Disziplinen, Ländern, Datentypen, verwendeten Identifikatoren, Nutzungsmodalitäten).

Re3data ist ein seit 2012 laufendes DFG-Projekt und inzwischen das international am weitesten verbreitete Verzeichnis von Forschungsdatenarchiven (Research Data Repositories). Rund 1500 Forschungsdatenarchive aus allen Disziplinen und Ländern sind derzeit (2016) dort verzeichnet.

Falls Sie Unterstützung oder Beratung rund um die Recherche in re3data benötigen, wenden sie sich gerne an das Referat Forschungsdaten.

Aufbau eines Datenarchivs an der TU Darmstadt

Für das Jahresende 2017 ist die Aufnahme eines Probebetriebs für ein institutionelles Datenarchiv an der TU Darmstadt geplant. Dieses soll die Möglichkeiten der strukturierten Ablage, langfristigen Archivierung (mind. 10 Jahre) und (gestuften) Veröffentlichung von Daten bieten.

Dazu suchen wir aktuell noch interessierte Pilotprojekte. Für nähere Informationen wenden sie sich bitte an das Referat Forschungsdaten.

Ab 2018 soll dieses allen Mitgliedern der TU zur Verfügung stehen. Die näheren Konditionen dazu werden derzeit noch erarbeitet.

Hessenbox-DA
Hessenbox-DA

Daten synchronisieren und teilen

Eine wichtige Grundlage für den sicheren Umgang mit Forschungsdaten ist das Teilen der Daten im laufenden Projekt zwischen verschiedenen Personen und Endgeräten.

Die weit verbreiteten kommerziellen Anbieter von Sync&Share-Diensten (z.B. Dropbox) können die Ansprüche an Sicherheit, Vertraulichkeit und Zugriffsschutz, die für wissenschaftliche Daten notwendig sind, nicht gewährleisten.

Wir empfehlen daher die Nutzung der Hessenbox-DA, ein Angebot des Hochschulrechenzentrums Darmstadt. Hier stehen Ihnen als Beschäftigte/r der TU Darmstadt bis zu 30 GB Speicherplatz zur Verfügung. Die Hessenbox speichert Ihre Daten an der Universität Gießen, alle Datentransfers erfolgen verschlüsselt.

Zusätzlich kann auch der Service B2DROP des europäischen EUDAT-Projekts genutzt werden. Hier stehen Ihnen bis zu 20 GB Speicherplatz zur Verfügung. B2DROP beruht auf der OpenSource Software ownCloud und speichert Ihre Daten im Rechenzentrum Jülich, alle Datentransfers erfolgen verschlüsselt.

Große Datenmengen tauschen über GigaMove

Die TU Darmstadt ermöglicht die Teilnahme an der Austauschplattform für größere Datenmengen GigaMove, die an der RWTH Aachen betrieben wird. Für große Dateien, die sich aufgrund ihrer Größe nicht als E-Mail-Anhang verschicken lassen, ist diese Dateiaustauschplattform der eine gute Lösung.

Nutzer, die eine Datei verteilen möchten, können diese hochladen und anschließend einen Download-Link an die Empfänger versenden. Umgedreht besteht auch die Möglichkeit, eine Datei von einem anderen Nutzer anzufordern. Dabei wird ein Link zu einem Formular gesendet, in dem die Datei hochgeladen werden kann.

Die hochgeladenen Dateien werden standardmäßig 7, höchstens aber 14 Tage aufbewahrt und anschließend vom Server gelöscht. Pro Datei sind maximal 2 GB Upload erlaubt, insgesamt stehen pro User kostenfrei 10 GB für die Bereitstellung von Dateien zur Verfügung.