EU Gelder nach Hessen

Bild der EU-Flagge

EU Gelder nach Hessen

Bild EU Gelder: © Gerd Altmann/dezignus.com / pixelio.de www.pixelio.de

Unsere Veranstaltung zur EU-Förderung

„EU-Gelder nach Hessen: Fördermittelpolitik, EU-Programme und Erfolgsgeschichten“

am 9. Februar 2011 war ein voller Erfolg!

Das Netzwerk Europainfo Hessen hatte zu dieser Veranstaltung in die Geschäftsstelle des Planungsverbandes eingeladen. Dieses Netzwerk ist ein Zusammenschluss hessischer Einrichtungen, die zu EU-Themen informieren, beraten und recherchieren www.europainfo-hessen.de.

Steffen Saebisch und Heiko Kasseckert

Namhafte Expertinnen und Experten, Vertreter von Kommunen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen stellten die wichtigsten europäischen Förderprogramme für Hessen vor. Staatssekretär Steffen Saebisch vom hessischen Wirtschaftsministerium (links im Bild) und Planungsverbandsdirektor Heiko Kasseckert (rechts im Bild) begrüßten den großen Zuspruch der Veranstaltung, bei der sich 130 Teilnehmende auf Vorträgen und in Workshops mit den EU-Programmen vertraut machten und eigene Projektideen diskutieren konnten.

„Die europäischen Fördermittel tragen erheblich dazu bei, dass die EU mit ihrem Mehrwert hier bei uns sichtbar wird. Die europäischen Fördermittel werden in Hessen für ein intelligentes, nachhaltiges und Arbeitsplatz schaffendes Wachstum eingesetzt“, sagte Saebisch in der Veranstaltung. Kasseckert erinnerte daran, dass Projekte wie die Route der Industriekultur, der Wetterpark in Offenbach oder auch jetzt aktuell die neue Klimaroute entlang des Mains von Kelsterbach über Frankfurt bis nach Mühlheim ohne EU-Geld gar nicht möglich wären.

Im siebenjährigen Förderzeitraum von 2007 bis 2013 stellt die EU dem Land Hessen rund 460 Millionen Euro aus ihren beiden Strukturfonds, dem Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF), zur Verfügung. Die Programmschwerpunkte sind Innovationsförderung, die Unterstützung des Mittelstandes, Qualifizierungsmaßnahmen und auch die Stadt- und Dorferneuerung.

In einem Workshop der Veranstaltung wurde ein Förderprogramm mit dem sperrigen Titel INTERREG IV NWE vorgestellt. Die Förderschwerpunkte sind die Entwicklung der wissensbasierten Wirtschaft mit 89 Millionen Euro, das nachhaltige Management mit 87 Millionen Euro, die Unterstützung intelligenter und nachhaltiger Transport- sowie Informations- und Kommunikationslösungen mit 89 Millionen Euro sowie die Förderung starker und prosperierender Städte und Regionen mit 69 Millionen Euro. Die Beantragung von Projekten erfolgt grundsätzlich direkt bei der EU, eine Antragstellung ist nur als europäische Partnergemeinschaft mit mindestens zwei Partnerländern möglich.

Forschung und Innovation“ war ein Titel eines weiteren Workshops. Hier sind insbesondere kleine und mittlere Unternehmen angesprochen, die innovative Forschungsprojekte planen.

Schließlich informierte ein weiterer Workshop über eine Auswahl der sogenannten europäischen Aktionsprogramme, wie beispielsweise „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ und „Jugend für Europa“. Zielgruppen dieser Programme sind unter anderem private Träger, Bürger, Vereine, Stiftungen, Forschungseinrichtungen und andere zivilgesellschaftliche Organisationen. Der Workshop zeigte Möglichkeiten, für innereuropäische Partnerschaften – beispielsweise Städtepartnerschaften und Jugendaustauschprogramme – Mittel zu generieren.

Das Programm und weitere Informationen zur Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem Einladungsflyer

Die Teilnahme war kostenfrei.

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