Retro-Kataloge

Retro-Kataloge

Die Retro-Kataloge werden in TUfind, dem Suchportal der ULB Darmstadt, durchsucht. Sie können die Kataloge auch direkt in HeBIS-Portal anwählen.

Der Retro-Katalog „ULB Darmstadt vor 1987“ enthält Literatur von 1500 bis einschließlich Erscheinungsjahr 1986. Nachgewiesen sind Bücher, Dissertationen, neuere Karten und Serien sowie abgeschlossene Zeitschriften. Nach Zeitschriften sollten Sie zusätzlich in TUfind (Suchportal ULB Darmstadt) recherchieren.

Der Retro-Katalog „ULB Darmstadt vor 1900“ enthält Literatur der Erscheinungsjahre 1500 bis 1900 aus dem ehemaligen „Schleiermacher“-Bestand, jedoch keine Zeitschriften.

Die Recherche ist nur mit Begriffen aus dem „Kopfeintrag“ der Karteikarte möglich, d.h. mit den Hauptsuchwort in der Kopfzeile. Dies ist entweder der Autor, oder, wenn es keinen Autor oder Herausgeber gibt, ein Schlüsselwort des Titels. Es empfiehlt sich also nicht, im Retro-Katalog mit Titelstichworten zu suchen.

Gefundene Titel können Sie aus TUfind heraus bestellen. Besonders wertvolle Literatur sowie Altbestände können nicht entliehen, sondern nur in der Bibliothek eingesehen werden. Die Ausgabe erfolgt an der Zentralen Information im EG (bis Erscheinungsjahr 1916) oder bei im Forschungslesesaal im 2. OG (Erscheinungsjahr 1915 oder früher).

Recherche im Retro-Katalog

  • Mehrere Suchbegriffe in einem Suchfeld werden automatisch mit UND verknüpft.
  • Groß- und Kleinschreibung wird nicht berücksichtigt.
  • Das „?“ ersetzt beliebig viele Zeichen am Ende eines Wortes.
  • Eine gezielte Suche nach mehreren auf der Katalogkarte hintereinander stehenden Wörtern (= Phrasensuche) ist nicht möglich.

Sonderzeichen

  • Sonderzeichen wie Apostrophe, Bindestriche oder Schrägstriche werden wie Leerzeichen interpretiert (auch in Namen). Wenn Sie Begriffe mit solchen Sonderzeichen eingeben, bekommen Sie daher auch Treffer, bei denen die Suchbegriffe getrennt vorkommen.
  • Bei der Suche mit diakritischen Zeichen (z.B. Akzente im Französischen) geben Sie bitte jeweils nur den Grundbuchstaben ein.

Eingabefelder

  • Freie Suche: durchsucht den Karteninhalt
  • Autor: Eingabe von Verfasser-, Herausgeber-, Redakteur-, Übersetzer-, Illustratornamen
  • Titel: Stichwörter aus dem Sachtitel des Buches
  • ISBN/ISSN: Eingabe mit oder ohne Bindestriche

Suchergebnis

  • Nach Anklicken eines Treffers in der Trefferliste können Sie mit „voriger Treffer“, „zurück zur Trefferliste“ und „nächster Treffer“ in den Ergebnissen navigieren. Mit den Links auf der rechten Seite können Sie im Katalog blättern.

Zettelkatalog

  • Wenn Sie bei Ihrer Suche zu wenig Erfolg haben, können Sie auch noch den originalen Zettelkatalog benutzen: er befindet sich im Forschungslesesaal mit der Aufschrift „Schleiermacher-Katalog“. Dies bezieht sich auf Andreas Schleiermacher, von 1811 – 1830 verantwortlicher Bibliothekar der Großherzoglichen Hofbibliothek, der eine umfassende Aufstellungssystematik des damaligen Bibliotheksbestandes erarbeitete. Wenn bei vielen alten Drucken die Signatur mit einem Großbuchstaben beginnt, so geht dies auf die alte Systematik zurück. Leider ist die Systematik aufgrund der Kriegsverluste, die ganze Wissenschaftsgruppen fast gänzlich betroffen haben, nicht mehr in ihrer Gesamtheit erkennbar; es existiert jedoch noch der historische Bandkatalog, in dem die Kriegsverluste aufgrund fehlender Stempel enthalten und nachvollziehbar sind.
  • Der Bandkatalog befindet sich in unseren geschlossenen Magazinen und kann nicht von unseren Besuchern persönlich eingesehen werden.
  • Genaueres zum historischen Bestand, den Kriegsverlusten und der Schleiermacher-Systematik enthält das Handbuch der historischen Buchbestände.

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