Das Digitalisierungszentrum (DIZ)

Aufgaben

Das Digitalisierungszentrum (DIZ) als Arbeitsbereich der Elektronischen Informationsdienste koordiniert und organisiert die Digitalen Sammlungen Darmstadt, den Reproservice (Digitalisierung on Demand) der ULB, sowie Dienste und Infrastruktur rund um diesen Themenbereich.

Selbstverständnis

Wir begreifen Digitalisierung umfassend als Aufgabe, die über das reine Scanning hinausgeht und neben Projektplanung, Qualitätsmanagement, Erschließung und Präsentation der digitalen Objekte auch die konservatorische Projektbegleitung und die Langzeitarchivierung umfasst.

Wertschöpfungskette der Digitalisierung
„Wertschöpfungskette“ der Digitalisierung (Klick für größere Darstellung)

Neben dem „Alten Buch“ fühlen wir uns ebenso zuständig für die Digitalisierung von neuen und Nicht-Buch-Medien, Mikroformen, moderner Literatur, sowie audiovisuellen Medien, Sondermaterialien und Spezialsammlungen.

Dienstleistungen im Überblick

Das DIZ betreibt die folgenden Serviceleistugen:

Dienstleistungen des DIZ
Dienstleistungen des DIZ (Klick für größere Darstellung)

Weitere Aufgaben sind u.a.

  • Dokumentation von Restaurierungen
  • Dokumentation und Zuarbeit für Ausstellungen und Veranstaltungen sowie Aufnahmen und Layoutarbeiten für Kalender, Postkarten, Infoblätter u.v.m.
  • Unterstützung von TU-Einrichtungen bei Projekten

Laufende und abgeschlossene Projekte

  • Mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG):
  • Mit Unterstützung des Ehrenamt für Darmstadt e.V.:
  • In Kooperation mit Einrichtungen aus der TU
    • Scanning des Nachlasses des Architekten Otto Bartning in Kooperation mit FB Architektur und Otto-Bartning-AG
    • Scanning von ca. 180 modernen Krimis für die anschließende Texterkennung und automatisierte Sprachanalyse im Rahmen des Forschungsschwerpunkts „Eigenlogik der Städte“.
    • Ebenfalls als Unterstützung für den Forschungsschwerpunkt „Eigenlogik der Städte“: Scanning und OCR von ca. 1000 Zeitungsartikeln (Ruhrnachrichten).
    • Scanning und OCR des Lichtenberg-Jahrbuchs bzw. der Vorgänger-Zeitschrift Photorin zur späteren Publikation in tuprints.
  • In Zusammenarbeit mit externen Partnern:
    • Virtuelle Klosterbibliothek Lorsch (Bibliotheca Laureshamensis digital) (abgeschlossen. Federführend UB Heidelberg und Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen / UNESCO-Welterbe Kloster Lorsch)
    • Faksimile- und Reprint-Ausgaben, z.B. die Elsässer Historienbibel in Zusammenarbeit mit der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft (WBG)

Einen Überblick über die Ergebnisse aller größeren Digitalisierungsrojekte erhalten Sie bei den Digitalen Sammlungen Darmstadt.

Organisation des DIZ

Das DIZ organisiert sich wie in der folgenden Darstellung zu sehen.

Organisatorischer Aufbau des DIZ
Organisatorischer Aufbau des DIZ (Klick für größere Darstellung)

Warum Digitalisierung?

Gründe für die Digitalisierung älterer Medien sind

  • das (historische) Interesse an Form und / oder Inhalt, z.B. von alten Karten, Handschriften oder Wiegendrucken, aber auch Materialien der jüngeren Geschichte
  • die Erhaltung bedrohter / gefährdeter Bücher (z.B. Papierzerfall)

Vorteil ist die einfache Verfügbarkeit im Internet, die seltene, wertvolle oder vom Zerfall bedrohte Bücher und Handschriften weltweit für jeden sichtbar und zugänglich macht.

Die einfache, standortunabhängige Verfügbarkeit ist neben der leichteren Duplizier- und Zitierbarkeit auch bei neueren Medien / Büchern der Hauptvorteil der Digitalisierung.