Digitale Forschungsdaten an der TU Darmstadt

Digitale Forschungsdaten an der TU Darmstadt

Willkommen auf den Webseiten der ULB zum Umgang mit digitalen Forschungsdaten an der Technischen Universität Darmstadt.

Die Universitäts- und Landesbibliothek unterstützt alle Mitglieder der Universität im Auftrag des Präsidiums bei der Sicherung, Archivierung, Veröffentlichung und Nachnutzung von Forschungsdaten. Sie arbeitet dazu mit dem Hochschulrechenzentrum und dem Dezernat Forschung und Transfer zusammen.

Die Universität hat dazu im Dezember 2015 Leitlinien zum Umgang mit digitalen Forschungsdaten an der TU Darmstadt beschlossen.

Im Folgenden finden Sie Informationen zu den Themen:

Was sind Forschungsdaten?

Forschungsdaten sind die wichtigste Ressource der modernen Wissenschaft, auf ihrer Grundlage werden wissenschaftliche Hypothesen und Theorien gebildet und überprüft. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) sieht in ihren 2015 verabschiedeten Leitlinien zum Umgang mit Forschungsdaten diese als „wesentliche Grundlage für das wissenschaftliche Arbeiten“ an. Darüber hinaus misst die DFG Forschungsdaten einen sehr hohen Stellenwert für die Forschung und Wissenschaft zu, indem sie feststellt, dass die Vielfalt solcher Daten „der Vielfalt unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen, Erkenntnisinteressen und Forschungsverfahren“ entspricht.

Die Leitlinien zum Umgang mit digitalen Forschungsdaten an der TU Darmstadt definieren Forschungsdaten als sämtliche digitale Daten, „die im Verlauf von Experimenten, Messungen, Simulationen, Computerprogramm-Entwicklungen, Quellenforschungen, Erhebungen oder Umfragen entstehen oder deren Ergebnis sind." Das Spektrum reicht dabei von Bildern und mehrdimensionalen Modellen über Audio- und Videoaufzeichnungen, weiter über Texte, Tabellen, Datenbanken bis hin zu Computerprogrammen (Quellcode und Anwendungen) und nicht zuletzt zu fach- und gerätespezifischen Rohdaten in verschiedensten Formaten.

Mit Forschungsdaten untrennbar verbunden sind auch die zu ihrem Verständnis erforderliche Dokumentation und Software. Nicht zuletzt liegen Forschungsdaten in jeder Wissenschaftsdisziplin in unterschiedlichen Aggregationsstufen und oft in verschiedenen, teils sehr speziellen digitalen Formaten vor.